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Dr. Pelzer und Partner

wir informieren und beraten Sie über

Bauleitplanung, Bodenschutz, Geologie, Geotechnik-Baugrund, Geotechnik, Baugrund, Grundwassersanierung, Liegenschaftsrecycling, Modellierung Hydrogeologie, Modellierung, Hydrogeologie, Monitoring WRR, Niederschlagsversickerung, Standorterkundung, Strassen-Kanalbau, Strassenbau, Kanalbau,

Mit Inkrafttreten des Bundes-Bodenschutzgesetzes wurde die Rechtslücke zwischen Luftreinhaltung und Grundwasserschutz geschlossen. Sowohl die Schutzwürdigkeit des Bodens als auch seine Schutzfunktion im System Atmosphäre-Grundwasser sind nunmehr auch manifestiert. Die human- und ökotoxische Bedeutung des Bodens liegt darin, dass er einerseits im unmittelbaren Kontaktbereich von Menschen, Tieren und Pflanzen ansteht und andererseits durch sein Filter-, Puffer- und Transformationsvermögen gegenüber Umweltschadstoffen wirkt. Unser Leistungsspektrum enthält: Untersuchung und Bewertung von Verdachtsflächen und altlastverdächtigen Flächen Sanierungsuntersuchung und Sanierungsplanung nach Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV) Boden bezogene Ökosystembetrachtungen; Standortuntersuchungen zum Wirkungsgefüge des Bodens im Ökosystem; Untersuchungen der Transferpfade Boden-(Nutzpflanze-)Mensch, Boden-Grundwasser Sickerwasserprognosen nach Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV) Toxikologische Beurteilungen zu Schadstoffwirkungen des Bodens Computergestützte Modellierungen von Sickerwasserströmung und Stofftransport im ungesättigten Boden sowie Prognoserechnungen Bodenkartierungen z.B. zur Einrichtung von Bodenplanungsgebieten Geologie, wörtlich: Erdlehre. An der Erdoberfläche liegen die Lebensräume Boden und Oberflächengewässer. 'Etwas tiefer' folgen unverwitterte geologische Locker- und Festgesteinsschichten . Beim Versickern von Niederschlagswasser im Boden und Grundgebirge entsteht Grundwasser . Als Bestandteil des Wasserkreislaufs stellt Grundwasser ein Transportmedium aber auch ein Grundnahrungsmittel dar. Insgesamt handelt es sich bei Boden und Grundwasser um häufig unscharf abgegrenzte Systeme, die durch verflochtene physikalische, chemische und biologische Vorgänge aufeinander und ihre 'Nutzer' einwirken. Beide Umweltkompartimente verdanken ihre vielfältigen, dynamischen Erscheinungsformen maßgeblich dem regionalen geologischen Schichtaufbau und den einwirkenden physikalischen Kräften. Aufgrund der Komplexität und Dynamik des Systems 'Obere Erdkruste' erfordert die Untersuchung und vor allem die Bewertung von Umweltschäden ein fundiertes Wissen über räumlich zeitliche Zusammenhänge von Stoffkreisläufen und Synergieeffekten. Ohne Berücksichtigung der natürlicherweise im Untergrund ablaufenden Prozesse kann aus einem 'Schädchen' ein Sanierungsdesaster werden, umgekehrt aber auch irreversible Vorgänge nicht erkannt oder verharmlost, ggf. sogar als 'schützenswert' ausgewiesen werden. Entgegen dem Zeittrend zur Banalisierung von komplexen Zusammenhängen häufig ist dies ökonomisch begründet; erfahrungsgemäß erweist es sich jedoch oft als Bumerang - versucht der Umweltgeologe durch beschreibende und ggf. numerische (hydrogeologische) Modelle eine in Raum und Zeit eingehängte ganzheitliche Standortcharakteristik und damit eine belastbare Plattform für die Vorgehensweise im Einzelfall zu erarbeiten. Für einen geologisch anspruchsvollen Untersuchungsraum (z. B. kleinräumig verzahnte Lockergesteinsabfolgen, Kontaktzonen von Locker- und Festgesteinen, tektonisch überprägte Festgesteine) empfiehlt sich zu einem möglichst frühen Zeitpunkt die Erarbeitung eines allgemeinverständlichen Geologischen Modells . Unser Leistungsspektrum: Geologische Bohrbetreuung und Auswertung von eigenen Sondierungen und Fremdbohrungen. Geologische Geländeaufnahme : Kartierarbeiten inkl. Erfassung und Auswertung des Struktur- und Fossilinventars von Aufschlüssen wie Steinbrüchen, Straßenanschnitten etc. Schematisierung der geologisch / hydrogeologischen Standortsituation durch Auswertung und Kombination geologischer Punkt- und Flächendaten (Schnitte, Blockbilder) Zusammensetzung aller Systemeigenschaften eines Standortes zu einem Geologischen Modell inkl. Hydrostratigraphie und Hydrgeologie , sodass für gemessene Wirkungen auf deren Ursachen geschlossen und belastbare Prognosen für zukünftige Entwicklungen gemacht werden können. Wie hoch steht das Grundwasser oder die Staunässe im Baugrund, ist eine " Weiße Wanne " notwendig oder verzichten wir ganz auf einen Keller? Ist der Baugrund ohne weiteres tragfähig oder muß ich einen Bodenaustausch bis zu einer speziellen Gründungstiefe vornehmen? Diese und andere geotechnische Fragen beeinflussen immer wieder die Standsicherheits- und letztlich auch die Finanzierungskonzepte bei der Planung privater Ein- und Mehrfamilienhäuser ! Wir können mit unseren ingenieurgeologischen Voruntersuchungen für eine Optimierung und Risikominderung von Baumaßnahmen in diesem planerischen Spannungsfeld sorgen. Die Kosten für die Durchführung eines Baugrund-Gutachtens liegt zumeist noch unter 0,5% der durchschnittlichen Baukosten. Oft genug verursachen aber unerwartete bzw. unangemessene Maßnahmen bei den Erd- und Gründungsarbeiten oder die spätere Sanierung unzureichend erkannter Baugrundeinflüsse erheblich höhere Kosten. Im Falle eines bereits entstandenen Schadens suchen wir nach den Ursachen und entwickeln nachhaltige Sanierungsstrategien. Folgende Punkte werden standardmäßig in unseren geotechnische Gutachten im angemessenem Umfang und zu vorher vereinbarten Preisen erarbeitet: Erkundung durch ein bis zwei direkte und indirekte Baugrund-Aufschlüsse pro Einzelbaumaßnahme [Kleinrammbohrungen DIN°4021; Rammsondierungen DIN°4094; ggf. Hand- oder Baggerschürfe]. Kurze Darstellung und Beurteilung der Baugrundgeologie mit Angabe der Boden-/Felsarten (DIN°4022+4023); Fließ-/Frostempfindlichkeit (ZTVE-StB°94), Bodenlösbarkeitsklassen (DIN°18300); Bodengruppen (DIN°18196); Konsistenz/Lagerungsdichte; bodenmechanische Kenn- und Rechenwerte; Grundwasser-Bedingungen; ggf. Hinweise zur Bauwerksabdichtung oder Trockenlegung des Baugrundes (DIN°4095 bzw. DIN°18195) Konventionelle Gründungsberatung [Standortwahl und Vorplanung; Optimierung von Baufenster, Gründungsniveau u. Fundament; ggf. Bodenaustausch bzw. Gründungspolster optimiert durch Fundament-Setzungsberechnungen DIN°4017+4019; Angabe der zulässigen Bodenpressungen bei vorgegebenen Fundamenttypen; alternative Standortbeurteilung] Darüber hinaus sind wir Ihnen auch bei speziellen Problemlösungen vor oder während der Bauausführung behilflich. Bei den i.d.R. umfangreicheren gewerblichen oder kommunalen Baumaßnahmen streben wir bei technisch einwandfreien und langlebigen Ausführung immer auch eine wirtschaftliche Lösung an. Wir stellen Ihnen auch hierbei unsere breit gefächerten Erfahrungen zur Verfügung: Erd- und Grundbau [u.a. Standsicherheit bzw. Sicherung von Baugruben (DIN°4124), Böschungen, Gräben und Erdbauwerken (z.B. Planung/Sanierung von Lärmschutzwällen); Beratung bei der Wiederverwendung von Aushubböden oder Ausweisung notwendiger Entsorgungswege (BbodSchG; umweltgeologische Beurteilung nach LAGA)] Gutachterliche Begleitung von Spezialtiefbaufirmen bei Sondergründungsmaßnahmen [u.a. Pfahlgründungen; "CVS Soil Stabilization System"; Schotterverdichtungssäulen; Rüttelstopfverfahren; Feststoffverpressung; Hochdruck-Zementinjektion]. Ist der Baugrund ohne weiteres tragfähig? Wie hoch steht das Grundwasser oder beeinträchtigt Staunässe das Gebäude, ist eine "Weiße Wanne" notwendig? Diese und andere geotechnische Fragen beschäftigen immer wieder den privaten, gewerblichen oder kommunalen Bauherrn. Wir können mit unseren geotechnischen Untersuchungen des Baugrundes für eine Risikominderung und wirtschaftliche Optimierung sorgen. Die Kosten für die Erstellung eines Baugrund-Gutachtens sind erfahrungsgemäß erheblich geringer als die Folgekosten, die aus der Unkenntnis der speziellen Baugrundbedingungen entstehen. Folgende Tätigkeiten führen wir durch: Erkundung durch direkte und indirekte Baugrund-Aufschlüsse, z.B. Kleinrammbohrungen, Rammsondierungen, Plattendruckversuche Bodenmechanische Laboruntersuchungen Fundament-Setzungsberechnungen DIN°4017+4019, Gründungsberatung Erd- und Grundbau, u.a. Standsicherheit von Baugruben, Böschungen und Erdbauwerken Gutachterliche Begleitung bei Sondergründungsmaßnahmen, z.B. Unterfangungen, Pfahlgründungen; Rüttelstopfsäulen, Hochdruck-Zementinjektion Spezielle ingenieurgeologische Fragestellungen, u.a. Gefährdungsabschätzung für Bauwerke in Erdfallgebieten, extremen Hanglagen und Bergbausenkungsgebieten; Abschätzung der Erdbebengefährdung; Überbauung von Deponien; Überwachung von Erschließungsarbeiten, Bodenverbesserungen oder Bodenaustausch-Maßnahmen Beratung bei der Wiederverwendung von Aushubböden oder Ausweisung notwendiger Entsorgungswege gem. BbodSchG und LAGA-Richtlinien Beispiel Lösemittelschäden Waschanlagen, Destillationen, Fass-/ Tanklager, Leergutlager, Leitungstrassen, Umschlagbereiche, Abluftfahnen, defekte Abwasserrohre, Sammelgruben, Schlammlager, schleichende Einträge oder Einträge durch Unfälle Ausbreitungspfade Im Gebäude: durch Beton und Fundamente, über Dehnungsfugen, Bodenabläufe, Kanalisationen, Leitungsgräben, Luftschächte Auf dem Gelände: über Kanalisation und Abluft, Verladevorgänge, Leitungssysteme, Abtropfen von Zwischenprodukten Im Untergrund: über die Bodenluft, mit dem Grundwasser, mit Schicht- oder Sickerwasser über Drainagen, Kiesbetten von Kanälen, Schwerphase dem Gefälle folgend Aus Untergrund und Bausubstanz: durch Ausgasen oder nachträgliche Mobilisierung durch Auswaschen Geologische und Hydrogeologie Abstand zum Grundwasser, Aufbau des Grundwasserleiters, Kluft- oder Porenwasser, mehrere Stockwerke, Anisotropien und geologische Strukturen (z.B. Rinnen), Grundwasserfließrichtung und -fließgeschwindigkeit, Salz-, Karbonat-, Fe- und Mn- Gehalte, adsorptiv wirkende Schichten (z.B. Torf) Gefährdungsabschätzung Schutzgüter (Wasser, Boden, Bodenluft, Raumluft) und Nutzungssituation (Mensch, Pflanze, Tiere z.B. in der Landwirtschaft) Schadensanatomie Ursache, Eintragsort, gegenwärtiger Schadensschwerpunkt, Bewegungsmuster, fremde Emissionsquellen. Schadensdynamik in Raum und Zeit Überwachungs, Sicherungs- und Sanierungskonzepte Erarbeitung alternativer, auch innovativer Konzepte unter dem Aspekt Sicherheit, Effektivität und Kosten Sanierungstechnik und Sicherungstechniken hydraulische "pump and treat"- und in situ- Verfahren, reaktive Wände oder Brunnen Naßaktivkohlefilter, Stripanlagen, Luftaktivkohlefilter, UV-Oxidation, katalytische Verbrennung, Lösemittelrückgewinnung, Ableitung in Gewässer oder Wiederversickern ins Grundwasser, Mikrobiologie Einkapsellungsmaßnahmen Überwachungsprogramme Regelmäßige Kontrolle durch Analysen und Messungen des Grundwasserstandes im Bereich der Schadenszentren und im Umfeld, Abstrom- und Oberstromkontrolle, Anlagenüberwachung, Bilanzierung von Schadstoffaustrag, finanziellem Aufwand und ökologischem Nutzen Sanierungsziele In der Regel zwischen 10 und 100 µg/l LHKW orientiert an dem Anteil der bisher ausgetragenen Schadstoffe, dem Restpotential und der ökologischen und ökonomischen Verhältnismäßigkeit eine weiteren Sanierung. Zusätzliche Betrachtung von Schadstoffemissionen und -frachten Erfolgskontrolle In der Regel Überprüfung des Sanierungserfolges bis zu einem Jahr nach Abschluß der Maßnahme